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«Ein häufiger Aha-Moment ist das Thema Geschmack»

Partner & Experten12 Min. Lesezeit

von Redaktion Konsumentenbund

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    In unserer Beitragsreihe stellen wir Unternehmen und Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk des Schweizerischen Konsumentenbunds vor – Partner, die für Qualität, Verlässlichkeit und echte Kundennähe stehen. Heute: Levi Gerber von Culligan – KalkMaster.

    Kalkhaltiges Wasser ist in vielen Schweizer Haushalten ein Ärgernis. Levi Gerber, Technischer Leiter Wasserenthärter Deutschschweiz bei Culligan – KalkMaster, räumt im Interview mit hartnäckigen Mythen auf. Er erklärt, warum Magnete gegen Kalk weniger Wirkung zeigen, weshalb enthärtetes Wasser nicht salzig schmeckt und wie smarte Anlagen in Zukunft unseren Alltag erleichtern werden.

    Konsumentenbund: Herr Gerber, was genau ist die Kernkompetenz von Culligan – KalkMaster?

    Levi Gerber: Culligan – KalkMaster in Solothurn ist unser regional verankerter Experte für hochwertige Wasseraufbereitung in der Schweiz. Als Teil der globalen Culligan-Gruppe verbinden wir internationale Technologiekompetenz mit lokaler Nähe und einem klaren Fokus auf den Schweizer Markt. Mit über 25 Jahren Erfahrung und mehr als 7.500 zufriedenen Kundinnen und Kunden steht KalkMaster für Qualität, Swissness und erstklassigen Service. Wir bieten massgeschneiderte Lösungen gegen Kalkprobleme – von der persönlichen Beratung über die professionelle Installation bis hin zur zuverlässigen Wartung von Entkalkungsanlagen. Unsere Systeme erfüllen höchste Hygienestandards nach SVGW/DVGW und sorgen nicht nur für dauerhaft weiches Wasser, sondern auch für eine längere Lebensdauer von Haushaltsgeräten. Dabei profitieren unsere Kundinnen und Kunden von flexiblen Miet- und Kaufmodellen sowie Wartungsabonnements, die eine optimale Funktion rund um die Uhr sicherstellen.

    Konsumentenbund: Gibt es Mythen oder Missverständnisse rund um das Thema Wasserenthärtung, die Sie oft hören?

    Levi Gerber: Ein häufiger Aha-Moment ist das Thema Geschmack: Viele Menschen glauben, dass enthärtetes Wasser salzig schmeckt. Das ist ein klassisches Missverständnis. Tatsächlich kann sich der Geschmack minimal verändern – vor allem bei Menschen mit sehr feinem Geschmackssinn – aber die meisten merken im Alltag keinen Unterschied. Was oft ebenfalls unterschätzt wird: Moderne Enthärtungsanlagen beeinflussen die Wasserqualität nicht negativ. Frühere Bedenken, etwa bezüglich Hygiene oder Keimen, sind heute dank hoher Standards unbegründet. Systeme entsprechen strengen Normen und liefern weiterhin hygienisch einwandfreies Trinkwasser. Gleichzeitig bringt enthärtetes Wasser einen klaren Vorteil im Alltag: Es erleichtert die Reinigung deutlich. Kalkrückstände lassen sich viel einfacher entfernen, Oberflächen bleiben länger sauber und der Reinigungsaufwand reduziert sich spürbar. Und trotz Enthärtung bleibt ein Punkt wichtig: Kalk verschwindet nicht komplett. Leichte Ablagerungen können weiterhin auftreten, weshalb z. B. ein Wasserkocher gelegentlich gereinigt werden muss – allerdings deutlich seltener und mit weniger Aufwand.

    Konsumentenbund: Was hat Sie persönlich von diesen Lösungen überzeugt?

    Levi Gerber: Ein entscheidender Moment für mich war, als ich selbst erlebt habe, wie gut das Produkt im Alltag funktioniert. Ich nutze die Lösung persönlich – und genau diese eigene Erfahrung hat meine Überzeugung nachhaltig geprägt. Besonders prägend ist auch das Feedback unserer Kundinnen und Kunden: Viele starten mit einem Probeabo und entscheiden sich danach bewusst zu bleiben. Die Rücklaufquote ist extrem niedrig – rund 99 % behalten die Anlage. Das zeigt mir, dass wir nicht nur ein Versprechen verkaufen, sondern echten Mehrwert liefern. Diese Kombination aus eigener Erfahrung und messbarem Kundenerfolg hat meine Herangehensweise stark beeinflusst: Ich stehe voll hinter dem Produkt, kommuniziere ehrlich und setze auf langfristiges Vertrauen statt kurzfristiger Überzeugung.

    Konsumentenbund: Welchen Fehler machen Kunden nach der Installation am häufigsten?

    Levi Gerber: Der häufigste und gleichzeitig kostspieligste Fehler ist, dass Kundinnen und Kunden auf regelmässige Wartung verzichten oder keinen Wartungsvertrag abschliessen. Dabei wird oft unterschätzt, wie wichtig der Hygienefaktor und die einwandfreie Funktion der Anlage langfristig sind. Ohne Wartung können Leistung und Effizienz der Anlage nachlassen, was sich auf Dauer auch auf die Wasserqualität und die Lebensdauer des Systems auswirkt. Die Lösung ist einfach: Ein regelmässiger Service – idealerweise jährlich oder je nach Nutzungsintensität alle zwei Jahre bei geringerem Wasserverbrauch – stellt sicher, dass die Anlage optimal funktioniert und hygienisch einwandfrei bleibt. So lässt sich nicht nur der Werterhalt sichern, sondern auch langfristig Kosten vermeiden.

    Konsumentenbund: Gibt es eine Situation aus Ihrem Alltag, die besonders viel Fingerspitzengefühl erforderte?

    Levi Gerber: Es gibt Beispiele aus der Praxis wenn ein Kunde mit einem langfristigen Abo (Mietvertrag) während der Vertragslaufzeit verstirbt. Die Erben sind sich meist nicht bewusst, dass der Vertrag nicht automatisch mit dem Tod des Vertragsnehmers erlischt, sondern auf die Erben übergeht. Es gab auch schon unschöne Situationen und Momente, vor allem weil diese Situation auch emotional für den Kunden/ Vertragsnehmer bzw. seine Erben (sei es den Partner oder eine Erbengemeinschaft) sehr schwierig ist. Hier der anderen Partei das nötige Verständnis sowie Mitgefühl und Empathie entgegenzubringen, erfordert nebst Zeit und Verständnis auch Lebenserfahrung und das richtige Gespür, eine, für alle Beteiligten gute Lösung zu finden, ohne den Fokus der Geschäftsbeziehung zu verlieren. Eine mögliche Lösung kann z.B. eine längere Zahlungsfrist für offene Rechnungen sein oder das Aufzeigen von möglichen Nachfolgeoptionen z.B. beim Verkauf der Liegenschaft oder einfach eine gewisse Kulanz im Zusammenhang mit einer Vertragsauflösung.

    Konsumentenbund: Welche Tipps geben Sie jemandem, der sich zum ersten Mal mit Wasserenthärtung befasst?

    Levi Gerber: 1. Wasserhärte kennen: Das ist die Basis jeder Entscheidung. Der wichtigste erste Schritt ist, den eigenen Härtegrad zu kennen. Er bestimmt, ob und welche Lösung sinnvoll ist: 0–14 °fH: Weiches Wasser → keine Massnahmen nötig. 15–24 °fH: Mittelhart bis hart → Enthärtungsanlage empfehlenswert. ab 25 °fH: Sehr hart → Enthärtungsanlage dringend empfohlen. Wer die Wasserqualität kennt, vermeidet unnötige Investitionen und kann gezielt handeln. Enthärtungsanlagen sind dabei vor allem für Hauseigentümer geeignet. Wer kein starkes Kalkproblem hat, aber trotzdem sein Wasser verbessern möchte, kann auf einen Wasserfilter setzen. Dieser reduziert z. B. PFAS, Medikamentenrückstände, Schwermetalle sowie unerwünschten Geruch und Geschmack und ist gerade für Mieter eine praktische Lösung.

    2. Kalk vermeiden – für Kosten, Komfort und Umwelt: Kalkablagerungen frühzeitig zu reduzieren zahlt sich mehrfach aus: Haushaltsgeräte haben eine längere Lebensdauer, der Reinigungsaufwand wird deutlich geringer und es werden weniger Reinigungsmittel benötigt. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern führt auch zu spürbaren finanziellen Einsparungen im Alltag. Wer diese beiden Grundregeln beachtet, schafft eine nachhaltige Basis für bessere Wasserqualität, mehr Komfort und langfristige Kosteneffizienz.

    Konsumentenbund: Wie stellen Sie sicher, dass Ihre Kunden stets die passende Lösung erhalten?

    Levi Gerber: Der Kunde hat für uns oberste Priorität – das ist kein leeres Versprechen, sondern ein zentraler Teil unserer Kultur und unserer Werte. Es prägt unsere tägliche Arbeit und jede Entscheidung, die wir treffen. Wir hören aktiv zu, um die Erwartungen unserer Kundinnen und Kunden wirklich zu verstehen, und schaffen darauf aufbauend ein personalisiertes, aussergewöhnliches Erlebnis, das Vertrauen aufbaut und langfristig bindet. Wir starten jedes Gespräch mit gezielten Fragen, um die echte Situation zu verstehen: Wie wird das Wasser im Alltag genutzt? Welche Probleme treten konkret auf? So stellen wir sicher, dass wir kein Produkt «verkaufen», sondern ein reales Bedürfnis lösen. Technik muss verständlich sein: Keine unnötigen Fachbegriffe, klare Darstellung von Optionen inkl. Vor- und Nachteilen. Der Kunde trifft eine informierte Entscheidung – nicht wir für ihn. Jeder Haushalt ist anders. Deshalb berücksichtigen wir Haushaltsgrösse und Verbrauch, die regionale Wasserhärte sowie den Budgetrahmen. So entsteht eine Lösung, die wirklich zur individuellen Situation passt – und genau das schafft Vertrauen. Genauso wichtig ist uns Ehrlichkeit: Wenn kein hartes Wasser vorliegt und somit kein echter Bedarf besteht, sprechen wir das klar an. Wir verkaufen kein Produkt um jeden Preis, sondern nur dann, wenn es für die Kundin oder den Kunden einen echten Mehrwert bietet. Für uns endet der Service nicht mit der Installation – im Gegenteil, dort beginnt erst die langfristige Kundenbeziehung. Wir begleiten unsere Kundinnen und Kunden auch danach zuverlässig weiter, sei es durch Unterstützung bei der Wartung, durch schnelle Erreichbarkeit bei Fragen oder durch eine aktive Nachbetreuung. Gerade im After-Sales zeigt sich echte Wertschätzung: Wir stellen sicher, dass die Anlage dauerhaft optimal funktioniert und der Kunde sich jederzeit gut betreut fühlt. Genau in dieser Phase entsteht Vertrauen – und daraus entwickelt sich langfristige Loyalität. Kundenfeedback ist für uns ein zentraler Bestandteil, um uns kontinuierlich weiterzuentwickeln und unsere Dienstleistungen zu verbessern. Wir holen aktiv Rückmeldungen ein – sei es über Bewertungen auf Plattformen wie Google oder über Initiativen wie ReviewForest. Gerade bei ReviewForest entsteht dabei ein zusätzlicher Mehrwert: Kundinnen und Kunden helfen uns nicht nur mit ihrem Feedback, unsere Qualität weiter zu optimieren, sondern unterstützen gleichzeitig auch andere Interessenten mit ehrlichen, transparenten Bewertungen bei ihrer Entscheidungsfindung. Gleichzeitig leisten sie einen positiven Beitrag zur Umwelt, da für abgegebenes Feedback ein Baum gepflanzt wird. So wird Feedback zu einem echten Mehrwert für alle Seiten – für uns zur Verbesserung, für neue Kunden als Orientierung und für die Umwelt als nachhaltiger Beitrag.

    Konsumentenbund: Wie gehen Sie mit Reklamationen um?

    Levi Gerber: Im Umgang mit Herausforderungen orientieren wir uns klar an unseren Werten bei Culligan: aktives Zuhören, Empathie und lösungsorientiertes Handeln. Zuerst ist es uns wichtig, dem Kunden wirklich zuzuhören und sein Anliegen vollständig zu verstehen – ohne vorschnell zu reagieren oder zu urteilen. Gerade bei Reklamationen spielt Empathie eine zentrale Rolle. Der Kunde soll spüren, dass wir sein Problem ernst nehmen und eine Lösung finden möchten. Im nächsten Schritt klären wir die Situation transparent und sorgfältig. Statt vorschnell eine Lösung zu versprechen, setzen wir bewusst auf den persönlichen Kontakt. Oft besucht ein Servicetechniker den Kunden vor Ort, um die Anlage zu prüfen, die Ursache genau zu identifizieren und eine nachhaltige Lösung sicherzustellen. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Kunde wollte seinen Mietvertrag kündigen, weil er mit den Preisanpassungen unzufrieden war und die laufenden Kosten als zu hoch empfand. Anstatt die Kündigung einfach zu akzeptieren, haben wir das Gespräch gesucht und seine Situation genau analysiert. Dabei stellte sich heraus, dass er mit der Wasseraufbereitung selbst sehr zufrieden war und auf die Vorteile nicht verzichten wollte. Sein Ärger bezog sich ausschliesslich auf die Kosten. Gemeinsam fanden wir eine Lösung: Wir boten ihm an, die bestehende Anlage zu einem fairen Preis zu übernehmen. Dadurch entfielen die monatlichen Mietkosten, und gleichzeitig konnte er die bewährte Anlage weiterhin nutzen. Zudem entschieden wir uns gemeinsam dafür, die regelmässige Wartung weiterhin durch unser Serviceteam durchführen zu lassen. Das Ergebnis: Aus einer Kündigungsabsicht wurde eine langfristige Kundenbeziehung. Für mich zeigt dieses Beispiel, wie wichtig es ist, nicht nur das Problem, sondern auch die dahinterliegenden Bedürfnisse zu verstehen. Oft lassen sich durch ehrliche Beratung und individuelle Lösungen Situationen schaffen, von denen beide Seiten profitieren.

    Konsumentenbund: Was ist der «Extra-Schritt», den Sie für Ihre Kunden gehen?

    Levi Gerber: Das gewisse Etwas liegt für uns darin, proaktiv zu handeln – also nicht erst zu reagieren, wenn ein Problem entsteht, sondern es bereits im Voraus zu verhindern. Ein wichtiger Bestandteil ist dabei die hohe Qualität unserer Geräte, kombiniert mit einem umfassenden Service im Rahmen unserer Abonnements. Wir erkennen mögliche Optimierungen oder Verschleissteile frühzeitig und tauschen diese rechtzeitig aus, bevor es überhaupt zu einer Störung kommt. So stellen wir sicher, dass die Anlage zuverlässig läuft und der Kunde sich keine Sorgen machen muss. Darüber hinaus geben wir bei jedem Wartungsbesuch konkrete Tipps, wie unsere Kundinnen und Kunden langfristig Kosten sparen und ihre Geräte schonen können. Dazu gehört auch, dass wir die Wasserhärte regelmässig überprüfen und optimal einstellen – angepasst an den tatsächlichen Verbrauch. Wir gehen noch einen Schritt weiter, indem wir Hinweise zur optimalen Nutzung geben, zum Beispiel zu den richtigen Einstellungen im Alltag, und unseren Kunden einfache Mittel an die Hand geben, mit denen sie ihr Wasser auch selbst überprüfen können. Dieser zusätzliche Einsatz wird von unseren Kundinnen und Kunden sehr geschätzt und ist ein entscheidender Faktor für langfristige Zufriedenheit und Vertrauen.

    Konsumentenbund: Man hört oft von Magneten, die das Wasser enthärten sollen. Was halten Sie davon?

    Levi Gerber: MYTHOS : WASSER LÄSST SICH MITTELS MAGNETEN ENTHÄRTEN. Die sogenannten physikalischen Enthärtungsmethoden entnehmen dem Wasser keinen Kalk, machen es also nicht weicher. Der Begriff «physikalische Enthärtungsmethode» ist daher irreführend. Tatsächlich geht es darum, den im Wasser gelösten Kalk in eine Form umzuwandeln, die beim Erwärmen keine Ablagerung bildet. Der Kalk soll vielmehr als feine Kristalle ausfallen, die – ähnlich Sandpartikeln – einfach fortgespült werden. Leider funktioniert das in Realität meist nicht. Einzig elektrochemische Geräte zeigten Wirkung. Sie können Kalkablagerungen in Warmwasserspeichern «befriedigend» reduzieren, auf Armaturen und Oberflächen bleibt der Kalk hingegen weiterhin sichtbar.

    Konsumentenbund: Wie wird sich Ihr Fachbereich in den nächsten Jahren verändern?

    Levi Gerber: In den nächsten 5–10 Jahren wird sich der Fokus klar in Richtung Nachhaltigkeit und bewusster Umgang mit Wasser entwickeln. Systeme werden noch effizienter – etwa durch einen optimierten Salz- und Wasserverbrauch sowie langlebigere Lösungen mit weniger Abfall. Für Kunden bedeutet das: geringere Betriebskosten und einen kleineren ökologischen Fussabdruck. Gleichzeitig steigt die Sensibilität für Wasserqualität weiter. Themen wie Geschmack, Komfort, Schutz von Haushaltsgeräten und langfristige Kosten durch Kalk gewinnen an Bedeutung. Kundinnen und Kunden werden informierter entscheiden und noch stärker auf Transparenz sowie fundierte Beratung setzen. Ein zentraler Trend ist die Digitalisierung im Sinne von Smart Home. Moderne Anlagen überwachen z. B. automatisch den Salzstand und informieren rechtzeitig, wenn nachgefüllt werden muss – teilweise wird die Lieferung direkt organisiert. Auch App-Anbindungen gewinnen an Bedeutung: Kundinnen und Kunden können ihre Anlage bequem steuern und den Status jederzeit einsehen. Das macht die Nutzung effizienter, transparenter und deutlich komfortabler im Alltag.

    Konsumentenbund: Welche Chancen und Risiken bringt diese Digitalisierung mit sich?

    Levi Gerber: Die Digitalisierung bringt für unsere Kunden vor allem grosse Chancen, aber auch einige Herausforderungen mit sich. Ein klarer Vorteil ist, dass Daten immer transparenter werden: Verbrauch, Einsparpotenziale und Kosten lassen sich nachvollziehen und auswerten. Dadurch können Kundinnen und Kunden fundiertere Entscheidungen treffen und ihre Systeme gezielt optimieren. Gleichzeitig besteht das Risiko, dass Systeme komplexer werden. Nicht jeder braucht oder möchte High-Tech-Lösungen – ohne gute Einführung können solche Technologien eher verunsichern als helfen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Thema Datenschutz. Mit vernetzten Anlagen stellt sich die Frage, wie Daten genutzt werden und wer Zugriff darauf hat. Hier ist Transparenz entscheidend, um Vertrauen zu schaffen. Unser Handlungsbedarf liegt daher klar darin, Digitalisierung einfach, verständlich und sicher zu gestalten – damit sie echten Mehrwert bietet und nicht zur Hürde wird.

    Konsumentenbund: Was ist Ihre Vision für die Zukunft?

    Levi Gerber: Meine Vision ist eine partnerschaftliche Beziehung zwischen Unternehmen und Kunden, die auf Transparenz, Vertrauen und gegenseitigem Nutzen basiert. Unternehmen sollten Kundenbedürfnisse frühzeitig erkennen, innovative Lösungen entwickeln und passende Modelle proaktiv anbieten. So entstehen individuelle Lösungen statt Standardangebote – eine echte Win-win-Situation, von der sowohl Kunden als auch Unternehmen langfristig profitieren.

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    Über das Unternehmen:

    Culligan Switzerland SA (Brand: Culligan-KalkMaster) ist der regional verankerte Experte für hochwertige Wasseraufbereitung in der Schweiz. Weitere Informationen finden Sie unter: www.kalkmaster.ch

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